Monthly Archives: October 2013

Stöckchen: 20 Dinge über mich

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Estel90 hat in ihrem Blätterwald ein Stöckchen hoch geworfen und ich habe es gefangen. Wer das Stöckchen hat, muss 20 Dinge über sich erzählen, also lege ich mal los. Leute, die mich gut kennen, wissen das alles sowieso schon, aber ich glaube, hier in WordPress kennt mich eigentlich nur Sarah2808, von daher ist das vielleicht für den einen oder anderen doch sehr aufschlussreich. 🙂

1. Ich habe jeden Tag Kopfschmerzen. Bis jetzt hat noch kein Arzt eine Ursache und/oder Lösung gefunden, aber zumindest einen Gehirntumor konnten wir ausschließen. Wen ich auch frage, ich bin kerngesund.

2. Ich warte auf eine Einladung zum Klassentreffen, nur damit ich ablehnen und denen sagen kann, was sie mich alles können.

3. Ich hasse die meisten „Weihnachtsgewürze“: Lebkuchen, Spekulatius, Kardamom, zu viel Zimt (Zimtschnecken sind toll, Zimtsterne gehen gar nicht), Anis usw.

4. Früher habe ich unglaublich viele Geschichten geschrieben und auch wenn ich die meisten nie beendet habe, fehlt mir das unwahrscheinlich. Aber seit ca. 5 Jahren ist es, als hätte bei mir jemand den „Kreativitäts-Schalter“ ausgeknipst.

5. Ich hasse meine Arbeit, finde aber keine neue. Mich will einfach keiner einstellen. Zu „alt“? Unterqualifiziert? Überqualifiziert? Zu teuer? Wer weiß das schon…

6. Ich bin Schokolade-süchtig.

7. Kein Herbst/Winter ohne Tee. (Was natürlich nicht heißt, dass ich im Frühjahr/Sommer keinen trinke. :D)

8. Ich liebe die englische Sprache (egal, ob gesprochen oder geschrieben).

9. Ich habe keine Ahnung, wie man irgendwas auf WordPress macht, außer Einträge schreiben.

10. Ich fahre einen Ford Fiesta.

11. Außer Büchern liebe ich noch Fernsehserien.

12. Es geht mir kolossal auf den Geist, dass Play.com fast alle Satzzeichen verbietet, wenn man eine Rezension posten will.

13. Ich fühle mich seit ½ Jahr extrem unausgeglichen, habe aber keine Ahnung, warum das so ist.

14. Rezensionen muss ich immer möglichst zeitnah schreiben, sonst vergesse ich, was ich sagen wollte, und es klingt wie gewollt und nicht gekonnt.

15. Ich bin ein Vollversager, was Zeichensetzung angeht. Außer Punkte mache ich irgendwie alles nach Gefühl.

16. Ich hasse Fußball. Ja, auch die WM.

17. Ich HASSE unhappy Ends! Besonders die, bei denen man nicht vorgewarnt wird. Dieses scheiß „Glücksbüro“ wird mir aus verschiedenen Gründen noch lange nachhängen.

18. Ich liebe Musicals. Nicht alle, aber viele.

19. Ich glaube, „Horrible Histories“ ist eine der genialsten Fernsehserien auf der Welt.

20. Ich bin nicht besonders klug, aber ich kann verdammt klug klingen, wenn ich will.

So, das war’s erstmal. Eigentlich hätte ich jetzt Sarah2808 das Stöckchen zugeworfen, aber ich weiß ja, dass sie voll im Umzugsstress ist. 🙂 Ich hoffe, es klappt alles und du lebst dich da gut ein. *knuddel*

Danke an Estel90. Schönes Spiel. 🙂

Das Glücksbüro – Andreas Izquierdo (bis Seite 218)

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DIESE REZENSION ENTHÄLT EINEN RIESENGROSSEN SPOILER! WENN IHR NICHT WISSEN WOLLT, WIE DAS BUCH AUSGEHT, DANN BITTE NICHT WEITERLESEN!

Null von fünf Sterne.

Ich wusste absolut nichts über dieses Buch. Ich habe es bei uns in der Bücherei bei den Liebesromanen entdeckt und obwohl das nicht so wirklich mein Genre ist, war ich einfach in der Stimmung für einen netten, ruhigen Liebesroman.

Der Klappentext lautete wie folgt (ich schreibe sonst nie Klappentexte, aber ich weiß nicht, was im Internet steht, und ICH habe nach eben folgendem Klappentext geurteilt):

„Albert & Anna – eine ungewöhnlich charmante Liebesgeschichte

Formulare sind seine Welt. Vordrucke, Dienstvorschriften – wie wunderbar, Stempel drauf! Erledigt von Albert Glück, Sachbearbeiter im Amt für Verwaltungsangelegenheiten. Doch Albert arbeitet nicht nur im Amt, er wohnt auch dort. Von allen unbemerkt, seit über dreißig Jahren. Bis sich eines Tages alles ändert: Ein Antrag landet auf seinem Schreibtisch, den es gar nicht geben dürfte, denn er beantragt – nichts. Um herauszufinden, was dahintersteckt, muss Albert sein geliebtes Amt verlassen. So trifft er auf Anna: Künstlerin. Chaotin. Ein Wunder an Unordnung. Und ehe er sichs versieht, steht seine Welt Kopf…“

Das klang gut. Ich nahm das Buch also mit. Da ich kein Mensch bin, der ans Ende des Buches linst, um zu wissen, wie es ausgeht, um mir die „Spannung“ nicht zu nehmen – aber das wird sich ab heute eindeutig ändern – fing ich also an zu lesen.

Bis heute Mittag hätte ich dem Buch vier Sterne gegeben.

Ich wollte schreiben: „Albert ist ein schräger, aber unheimlich liebenswerter Charakter.“

Ich wollte schreiben: „Andreas Izquierdo benutzt eine wundervoll bildhafte Sprache“, und wollte das „Beamtenschlangen-Beispiel“ von Seite 13 zitieren.

Ich wollte schreiben, dass ich sehr gelacht habe, als Albert den Fiat 500 von Herrn Chicone als „Sarg ohne Ecken“ bezeichnet hat, und wie toll ich den Satz „Es war als hätte jemand die Farben leiser gestellt“ fand.

Okay, ab Seite 201 wurde es etwas albern, aber das hat mich nicht so arg gestört. Sagte ich mir doch in Gedanken: „Ach, das renkt sich am Ende bestimmt wieder alles ein.“

Ich Vollidiot.

Jedenfalls… Albert hatte sich zum Positiven verändert, er hatte seine Anna in einen Urlaub entführt, er war glücklich, okay, am Arbeitshorizont lauerten ein paar Wolken wie der Leser wusste, aber das würde bestimmt am Ende geklärt werden. Schließlich ist das ja ein Liebesroman.

Und dann kriegt Albert einen Gehirntumor und stirbt.

Mein erster Gedanke war: „Ja. Na klar. Der will mich nur veralbern! Bestimmt stellt sich alles als Irrtum heraus. Oder Albert wacht auf den nächsten 2 Seiten auf und hat nur schlecht geträumt.“

Nein.

Hat er nicht.

Ich habe sicherheitshalber dann doch mal bis ans Ende geblättert und ins letzte Kapitel gelinst, welches mit den Worten beginnt: „Es wurde eine schöne Trauerfeier.“

Das war der Moment, in dem ich das Buch geschlossen und weggelegt habe, um es nie wieder aufzuklappen.

Normalerweise hasse ich Liebesromane. Ich muss wirklich in einer außergewöhnlich guten Stimmung sein, um mal einen zu lesen. Ich hasse Liebesromane, weil die meisten Charaktere sich einfach unglaublich bescheuert benehmen. (Falls jemand mehr über mein Verhältnis zu Liebesromanen erfahren will, kann er gerne hier auf Lovelybooks zu dieser Diskussion gucken: http://www.lovelybooks.de/thema/Kolumne-ChickLit-ist-keine-Literatur-und-das-lesen-auch-nur-anspruchslose-tussige-Frauen–1049928827/.)  Es ist immer ein ewiges Hin und Her, Vor und Zurück, sie liebt ihn, ach nee, doch nicht, oder doch wieder, aber eigentlich ist er ein Mistkerl, bladibladibla. Alles ist total an den Haaren herbei gezogen, die Charaktere sind weder glaubwürdig noch liebenswert, und nichts passt zusammen.

Hier hat absolut alles zusammengepasst. Die Charaktere waren toll, die Lovestory baut sich langsam und nachvollziehbar auf, man freut sich für die beiden. Und dann stirbt er.

Und ich höre schon jemanden sagen: „Aber so ist das alles doch viel realistischer! Sowas passiert nunmal!“

Ja, das mag sein.

Nur interessiert mich das nicht.

Ich lese doch nicht, weil ich Realität will!

Ich lese, um der Realität zu entfliehen!

Wenn ich Realität will, setzte ich mich hin und gucke die Tageschau oder den Weltspiegel.

Ihr werdet keine Rezension von mir finden, in der ich mich über fehlende Realität beschwere! Darüber, dass sich die Charaktere nicht so verhalten, wie ich es gut finden würde, ja. Oder dass mir das ewige Hin und Her SOWAS von auf den Zeiger geht, das auch. Oder dass ich etwas absolut kein bisschen nachvollziehbar empfinde. Aber ich glaube nicht, dass ich mich je darüber beschwert hätte, etwas wäre zu unrealistisch.

In der Realität geht so verdammt wenig gut aus, da möchte ich wenigstens in meinen Büchern, Filmen und Serien ein Happy End! Und das kann von mir aus so unlogisch sei wie es will! Ich will keinen sympathischen Charakter, der einen Gehirntumor kriegt und stirbt! Schon gar nicht, wenn ich vor einem halben Jahr erst meinen Cousin an DREI Gehirntumore verloren habe und immer noch losheule, wenn ich daran denke!

Danke! Echt. Vielen Dank!

Was ich aber noch VIEL schlimmer finde, ist dass man nicht vorgewarnt wird!

Wäre ich nämlich irgendwie vorgewarnt worden, hätte ich das Buch nie gelesen.

Bei DEM Klappentext, der Einordnung als „Liebesroman“ und den ersten 218 Seiten, wird nichtmal ansatzweise angedeutet, dass es in diesem Buch KEIN Happy End geben könnte.

Da steht nicht irgendwo: „Bis das junge Glück eines Tages vor ein unüberwindlich anmutendes Problem gestellt wird.“ Oder: „Bis Albert und Anna plötzlich ein unvermuteter Schicksalsschlag trifft.“ IRGENDWAS in dieser Art. Nichts.

Man mag die Charaktere, freut sich für sie, denkt sich: „Och, auch wenn Albert seinen Job vielleicht nicht behalten kann, irgendwas wird er schon finden“, und dann STIRBT ER!

Nee, wirklich nicht. Nicht mit mir.

Ich habe mich SO geärgert! Wenn es mein Buch gewesen wäre und nicht eins aus der Bücherei, hätte ich es in den Mülleimer geworfen. Ich glaube, ich war nur selten so enttäuscht und wütend. Wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich es nicht gelesen.

Das, was ich aus diesem Buch gelernt habe ist:
– wage es nur ja nie glücklich zu sein, sonst passiert garantiert etwas Katastrophales und macht alles kaputt

– immer ans Ende linsen, um Wutanfälle zu vermeiden

– nie wieder Liebesromane

Going Postal – Terry Pratchett

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Going Postal – Terry Pratchett
I’ve always had a bit of a problem with Terry Pratchett’s books, when they weren’t about one of his „major“ character groups; The Watch, The Witches, DEATH etc. For example, I just couldn’t get the hang of “Small Gods” or “The Thief of Time”, and finally gave up reading those books. Yes, Ladies and Gentleman (or should I say Lords and Ladies? ;), I haven’t read ALL Terry Pratchett books there are. Sue me.
I don’t really know what propelled me into trying to read “Going Postal”. Maybe it was a serious lack of good books lately? Maybe it was the movie adaptation of said book (which I haven’t even seen yet, but probably will at one point, because I like Richard Coyle and Charles Dance a lot)? Who knows?
Fact is: I read it, and I really, really liked it.
It was a tad on the dark side sometimes, but that wasn’t a problem. At least not for me.
I think Moist von Lipwig is a lively, incredibly likable character, and it didn’t hurt that he had to interact with the Patrician a lot. ;D Plus, we got a few familiar faces, such as some members of the watch and some wizards.
The only problem I had was… my English. It’s pretty good, and usually I understand everything, but what with Sir Terry’s word plays and twisted proverbs and whatnot, I’m sure I didn’t get the “finer” points he has almost certainly written.
Still better than reading it in German, because if I had, I wouldn’t have gotten the “he gave you the bird” joke, since this is one of the numerous word plays you just CAN’T translate. I laughed a lot about that. (Yes, I’m easy to amuse.)
Sometimes it got a bit too “philosophical” for me, and it had some lengths, but other than that: a wonderful read.

Gemeinsam Lesen # 30

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So. Und weil ich schon gerade dabei bin, machen wir doch gleich bei Asaviel weiter. 🙂

Gemeinsam Lesen # 30

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade “Going Postal” von Terry Pratchett und bin auf Seite 160.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
‘Well, they do odd jobs all the time, because they don’t like to stop working.’ said Moist.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
Die Bücher sind im englischen Original ganz schön schwer. Egal, für wie gut ich mein Englisch hielt, die Wortspiele von Terry Pratchett – besonders bei der Namensgebung – bringen mich doch an meine Grenzen. Dafür fehlt mir einfach noch ein “Auslandsjahr” oder so in Großbritannien.

4. Wie lautet der Klappentext/ Kurzbeschreibung deines aktuellen Buches (findet man auch auf der Verlagsseite oder bei Amazon, müsst ihr also nicht abtippen)? Wie wichtig ist der Klappentext für dich bei der Kauf-/Leseentscheidung?
Klappentext von Amazon: Terry Pratchett puts his stamp on the new Discworld novel.

Moist von Lipwig was a con artist and a fraud and a man faced with a life choice: be hanged, or put Ankh-Morpork’s ailing postal service back on its feet. It was a tough decision. But he’s got to see that the mail gets through, come rain, hail, sleet, dogs, the Post Office Workers Friendly and Benevolent Society, the evil chairman of the Grand Trunk Semaphore Company, and a midnight killer. Getting a date with Adora Bell Dearheart would be nice, too. Maybe it’ll take a criminal to succeed where honest men have failed, or maybe it’s a death sentence either way. Or perhaps there’s a shot at redemption in the mad world of the mail, waiting for a man who’s prepared to push the envelope…

Der Klappentext ist SEHR wichtig für mich, damit ich ungefähr weiß, in welche Richtung das Buch geht. Ist es wirklich der Krimi, den ich vermute? Oder geht es am Ende dann doch mehr um eine Dreiecksbeziehung und das Kriminalistische spielt keine so große Rolle? Klar werde ich auf jeden Fall nochmal in das Buch reinlesen (ich muss ja rausfinden, ob ich den Schreibstil mag und ob es in “Ich-Form” geschrieben ist), aber ich will mir ja nicht das Ende anschauen. Meistens kriegt man schon durch den Klappentext mit, ob es etwas für einen ist oder nicht. Wenn da z. B. steht: “Gerade erst aus einer gescheiterten Ehe entkommen hat Carolyn Connor alles andere im Sinn, als mit einem neuen Mann anzubandeln. Doch dann begegnet sie dem attraktiven Christian Notte – ohne zu ahnen, dass dieser ein Vampir ist. Sein Anblick lässt Carolyns Herz schneller schlagen, aber kann sie jemals wieder einem Mann vertrauen?” (Der Vampir in meinem Bett, Lynsay Sands), dann kann ich das Buch getrost wieder weg legen. Auch ohne reinzulesen. 😀

Montagsfrage: Besitzt du noch Bücher aus deiner Kindheit?

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Und endlich komme ich auch mal zum beantworten von Paperthin‘s letzter Montagsfrage. 🙂

Besitzt du noch Bücher aus deiner Kindheit?

Aber SOWAS von!!! Und die gebe ich auch nie wieder her! 😀

Gerade letztens hatte ich’s erst davon. Mit meiner Cousine. Ich habe nicht nur noch viele Petzi-Bücher und sowas, also für GANZ kleine Kinder, ich besitze auch noch meine “Schreckensteiner”, sehr viele Drei ??? (die ich übrigens auch immer noch sehr oft als Hörspiel höre 😉 und auch das eine oder andere TKKG.

Aber ich glaube, am stolzesten bin ich auf meine Kommissar Klicker Bücher und auf “Sanfte Landung mit Knall” von Wolfgang Ecke. Überhaupt war Wolfgang Ecke einer meiner absoluten Lieblingsautoren als ich jünger war. Ich kann immer noch nicht fassen, dass ich kein einziges Balduin Pfiff habe. O_O

So. Und jetzt entschuldigt mich. Ich muss mal sehen, ob ich meine Kommissar Klickers auf Anhieb finde. Lange nicht gelesen… 😉

When the Bough Breaks – Jonathan Kellerman

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4 Stars out of 5

When I read that this was the first Alex Delaware book Jonathan Kellerman had written (or at least published), I was actually looking forward to see how Alex and Milo met and became friends.

I thoroughly failed to realize that the operative word here was “book”. Not “case”. It was the first Alex Delaware book, not the first case for Alex and Milo. Their first case is actually mentioned, or better summarzied, but the story itself is about something different.

SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER SPOILER

Not TOO different, as it turned out, but again: not their first case together.

Since this is Jonathan Kellerman’s first novel, I think, it’s understandable that those are not the characters we know from later novels. Maybe I should say not YET. They have all the characteristics from later books, but they’re not quite there, yet. As much as they react like the ones we know, they seem to be a little off.

Alex is a bit “all over the place”. Not much, but still; he’s not the calm, concentrated and mostly unshakable psychologist he will be. Sure, he’s much younger here, and recovering from a severe burn-out. The relationship with Robin is still new, the friendship with Milo is also not that “deep” yet, and Alex comes across a little Gary-Stu-ish – especially at the end. I mean, Karate training or not, putting himself in such a situation, ALONE, is not only very short-sighted and dangerous, it also borders on suicidal. I know, Milo was in Mexico and Alex couldn’t actually tell his conclusions to anybody else, but still.

Milo isn’t exactly himself, either, though I can’t tell you why. I can’t put my finger on it, but he… sounds a bit wrong.

I missed the Alex-Milo-dynamic, in general. In later books they interact on a more instinctive, non-verbal level, which is a joy to read. Here they talk more. I mean, they also talk a lot in the following books, but it’s more like… good-natured ribbing; the actual dialogue takes place between the lines, what’s said is what ISN’T said, if that makes sense. You don’t have that here, yet.

“When the Bough Breaks” has a few length, but nothing too dramatic. I’m still not too fond of Robin, but I don’t think I ever will be.

It’s a thrilling read. Not as thrilling as “Victims”, in my opinion, but with a much more satisfying end, and it really takes your breath away, when all the lose ends finally come together.

And it leaves you with one HELL of a confession.

And while I’m actually okay with it, I’m really surprised that Alex is. At least without any form of concern and/or protest. Hell, I’m surprised Milo actually DID kill that bastard. I think he wouldn’t have in later books.

Anyway.

It might not be one of Jonathan Kellerman’s most thrilling novels, but – as a friend said a few days ago – a not-so-brilliant Kellerman is – for me – still waaaay better than many other books out there.

Die Nachtwächter – Terry Pratchett

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5 von 5 Sternen

Eigentlich hasse ich Zeitreise-Geschichten. Zumindest, wenn wir nicht gerade bei „Doctor Who“ (und selbst DANN gibt es noch das eine oder andere, das mich echt aufpeitscht) oder „Zurück in die Zukunft“ sind.

Ich lese einfach nicht gerne Stories, in denen die Hauptcharaktere in ihre eigene Vergangenheit reisen und genau wissen – enweder von Anfang an oder weil sie es von irgendjemandem gefühlte zehn Trillionen mal gesagt kriegen – dass sie bestimmte Dinge nicht verändern dürfen (um die Zukunft, aus der sie kommen, nicht zu verändern), UND ES DANN DOCH TUN!!!!

Das geht mir auf den  Geist!

Bei „Doctor Who“ ist das meistens kein großes Problem, weil der (aus Gründen, die er zwar, glaube ich, mal erklärt hat, die ich aber nie verstanden habe) seine eigene Zeitlinie nicht kreuzen darf, und bei „Zurück in die Zukunft“ hat Marty das eigentlich nie ABSICHTLICH gemacht, sondern irgendwie aus Versehen.

Aber normalerweise benehmen sich die Charaktere bei solchen Stories ausnahmslos wie tiefenbescheuerte Vollpfosten.

Ich hätte Sir Terry einfach mehr vertrauen sollen.

Sam Mumm reist zwar (versehentlich) auch in seine eigene Vergangenheit und trifft sogar sein jüngeres Ich, aber er tut tatsächlich alles, damit ein bestimmtes Schlüsselereignis auch wirklich eintritt. Damit verhält er sich vorbildlich wie die Person, die ich durch sämtliche Wachen-Bücher zu schätzen gelernt habe. Bravo!

Spannung kommt übrigens auch auf, denn es ist ja schließlich – wie alle Wachen-Bücher von Terry Pratchett –  ein Krimi. Ein Scheibenwelt-Krimi, aber ein Krimi. 🙂

Als Einsteiger in die Scheibenwelt würde ich es allerdings nicht wirklich empfehlen, denn ich glaube, man sollte alle bis dahin erschienenen Wachen-Bücher gelesen haben, damit man den Unterschied zwischen der aktuellen Wache von Ankh-Morpork und der damaligen erkennt. Besonders Nobby und Fred, die in diesem Buch als Kind (Nobby) bzw. Korporal (Fred) auftauchen. Aber es sind auch noch einige andere Charaktere dabei, die man schon in „älter“ kennt: Lord Rust, Rosie Palm, (Lord) Wittwenmacher und last-but-not-least Havelock Vetinari, der zur damaligen Zeit noch (zusammen mit Wittwenmacher) Assassine in der Assassinengilde lernt – um nur ein paar zu nennen.

Am Anfang des Buches und am Ende sind natürlich auch wieder alle anderen von der „normalen“ Wache dabei; Karotte & Co., aber ich muss zugeben, man vermisst sie nicht ZU sehr im Verlauf der Geschichte. Das war noch so eine Sorge von mir.

Das Ende finde ich einerseits unheimlich traurig, aber zugleich auch unheimlich schön.

Doch… „Die Nachtwächter“ ist absolut lesenswert.

 Ach ja, und das ist das Buch, in dem Sam Mumm Papa wird. 😀